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Mai 2009
WM-Stammtisch im Haus des Sports Noch 88 Tage bis zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin. Unter diesem Motto stand am Montag (18. Mai) der "VSW-Stammtisch" in Zusammenarbeit mit dem Württembergischen Leichtathletik-Verband (WLV) im Haus des Sports "SpOrt" in Stuttgart.
Der Einladung des VSW folgten Stabhochspringer Fabian Schulze, die Hürdensprinterin Nadine Hildebrand (beide LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg) und der Kugelstoßer Marco Schmidt (VfL Sindelfingen). Schmidt verlegte seinen Arbeitsplatz von Pforzheim nach Stuttgart und findet seitdem deutlich bessere Trainingsbedingungen vor. "Ich traue mir durchaus zu, die WM-Norm von 20,33 m zu schaffen", sagte Schmidt, dessen Bestleistung bislang bei 19,71 m liegt. Die deutsche Hallenmeisterin Nadine Hildebrand konzentriert sich derzeit vor allem auf die U-23-EM, die im Juli im litauischen Kaunas stattfindet.
"Die WM habe ich natürlich auch im Hinterkopf. Im Moment versuche ich vor allem meinen Start zu verbessern", erzählte die 21-Jährige, die neben dem Hochleistungssport auch noch ein Jura-Studium absolviert. Trainiert wird Hildebrand von WLV-Leistungskoordinator Sven Rees. "Es ist erfreulich, dass eine ganze Reihe junger Athleten gute Aussichten auf einen Start in Berlin hat", sagte Rees. Für den WLV-Präsidenten Jürgen Scholz haben insgesamt 13 Athleten aus Württemberg noch die Chance auf ein WM-Ticket.
Zu den jungen Wilden im Stabhochspringen zählte der gebürtige Sindelfinger Fabian Schulze. Der 25-Jährige schwärmte von seinem Trainingslager in Südafrika.
"Ich werde nicht sehr viele Wettkämpfe bestreiten, damit ich bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm topfit bin", so Schulze. Drei Athleten können dort ihr Ticket für die WM lösen. Die Vorgabe des DLV liegt bei liegt bei 5,70 m. Eine Höhe, die Schulze zehn Springern zutraut. "Das wird der heißeste Kampf um die Plätze, den es je gegeben hat."
Elke Rutschmann-Dietz
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