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April 2009
VSW-Rechenschaftsbericht 2009 Natürlich hat unsere Terminfindungs-Komission gewartet, bis die Lederkugel stoppt. Auf Ferienpläne geachtet – und selbst die Aktivitäten sondiert. Fakt ist: der VSW – Verein Sportpresse Württemberg – bittet ganz herzlich zur Hauptversammlung am 10. Juni ins, sagen wir „headquarter“, bei den Stuttgarter Kickers. Nicht, weil man da jetzt mehr unter sich ist, sondern viele Parkplätze zur Verfügung stehen – und die Stimmung eh immer passte.
Mit einer Ausnahme möchte sich das Präsidium des VSW erneut zur Wahl stellen. Die Funktion des Fotografen-Sprechers und 2. Vorsitzenden übernimmt Hansjürgen Britsch. Dem Kollegen Rudel danken wir für sein langjähriges Engagement. Ein Mann ein Wort: unser Herbert wird uns auch künftig bei der Organisation des (legendären) VSW-Fußballturniers zur Verfügung stehen. Sonst tät’s auch net klappa…
Peking-Geschädigte werden es begrüßen, dass wir auf eine Einlasskontrolle mittels Eye- und sonstigen Scannern am Nebenraum der Kickers verzichten. Alle Mitglieder sind willkommen, exakt 247 zählte der VSW zum aktuellen Zeitpunkt. Leicht steigende Tendenz übrigens. Das hat hoffentlich aber nicht allein mit den aktuellen Presseausweisen zutun, die der VDS als neues Sesam-Öffne-Dich erstellte, die (leider) teilweise lange auf sich warten ließen und unserem Geschäftsführer Werner Junge jede Menge Zusatzarbeit bescherten. Ein VSW-Mitglied gab zu Protokoll, auf den nationalen Verband keinen gesteigerten Weg zu legen – aber hier fühle er sich unverändert aufgehoben. So sind wir halt, wir echte und Wahl-Schwaben: gemütlich. Da setz’ de no.
Manchmal wörtlich, wie der Vorstand konstatieren musste, dass Stammtische oder sonstige Aktion im Dickdicht von Redaktionsdienst und Außenterminen manchmal hinten anstehen müssen. Dennoch: seit der letzten HV konnten wir die damals noch emsigere Sport-Hauptstadt Stuttgart als Ausrichter von drei Weltmeisterschaften (Turner, Radfahrer, Tänzer) präsentieren – den teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen im SpOrt schwante damals sicher nicht, wohin die Räder später am Killesberg rollen sollten. Ins Abseits, das wissen wir heute – eine gute Hundertschaft ausländischer Presse-Vertreter nahm nicht das beste Bild mit nach Hause. Schade drum.
Dafür rollte unser Ball wie am Schnürchen. Im Soccer Olymp feierten die VSW-Kicker Indoor-Premiere. Meine Tochter würde die Location mindestens als „krass“, wenn nicht „geil“ preisen. Das passte auch zur Atmosphäre, der Verpflegung und den Auszeichnungen. Beim Adventsschmaus im Rohrer Lokal „Kanonenbäck“ musste immer noch ein Stuhl hinzugeschoben werden. Und der Wirt schaffte neue Platten heran. Von wegen: außer Spätzle möga mir nix…
Eifrig arbeitet Michael Bofinger, inzwischen bei der Sportregion Stuttgart ein rechter Schaffer, an der Optimierung des Newsletters. Der zunehmend komplettere Email-Verteiler erlaubt zügige Informationen. Wo es sich lohnt, medial präsent zu sein...
Zum Beispiel einem Spezialitäten-Restaurant in Degerloch, wo der VSW Manager und Mitglied Klaus Kärcher, Faustkämpfer Firat Arslan und Tischtennis-EM-Macher Thomas Walter präsentierte. Zitate der Anwesenden waren hinterher im ganzen Bundesgebiet zu lesen. An der Quelle, sprich den Sitzungen des VDS, waren VSW-Vertreter bei sämtlichen Versammlungen präsent, um die württembergische Stimme zu erheben. Uns konveniert das unerschrockene Engagement von Präsident Erich Lasser, die Geschäftsstelle von Ute Maag dient als zuverlässige Kontaktschleife.
Auch im letzten Winter erwiesen sich die Mitglieder als zünftige Kanonenbäcker. Bis von der Ostalb lohnte ein Besuch – um sich ohne Terminstress im vertrauten Kreis einmal aus-zu-schwätza. Die nächsten „meet the press“-Daten mit interessanten Sportlern, Leichtathleten und Tischtennis-Cracks werden in diesen Tagen festgezurrt. Und via Newsletter auf die Reise geschickt. Damit man’s nicht umgeht: die weltweite Finanzkrise hat auch die Vereinigung der Sportjournalisten tangiert. Deshalb beschloss der VDS eine sehr sanfte Erhöhung, besser: Anpassung. Wir bitten diesem Ansinnen zuzustimmen, obgleich der Schatzmeister Werner Junge ebenso wie Gerd C. Schneider vom Hilfsverein sowieso jeden Cent dreimal umdrehen – bevor sie ihn doch nicht ausgeben.
Klaus Dobbratz (Vorsitzender)
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