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Dienstag, 18. 06. 2013
 



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Herbst 2010
Frank Ernst: Fußball, Fußball, Fußball

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Was war Ihr Berufswunsch als Kind?
Weder Astronaut noch Lokomotivführer. Sondern Nachfolger von Harry Valérien im ZDF-Sportstudio zu werden. Oder von WDR-Ikone Kurt Brumme bei der ARD-Hörfunkkonferenz am Samstag.
Ihre Lieblingsfächer in der Schule?
Sport, Deutsch und "Vier-Gewinnt-Spielen" mit meinem Kumpel Lothar Sippel unter dem Tisch.

Ihre erste journalistische Aufgabe?
Genau erinnern kann ich mich an den Spielbericht meiner C-Jugend-Fußballer der SG Bodenfelde/Wahmbeck (das ist in Südniedersachsen) im schon längst nicht mehr existenten lokalen Anzeigenblättchen Weser-Kurier. Übrigens nicht zu verwechseln mit dem Bremer Platzhirsch. Berichtet habe ich über das Derby gegen den VfB Uslar. Mir gegenüber stand mein damaliger Klassenkamerad Jan Schindelmeister, der bis vor Kurzem Manager bei 1899 Hoffenheim war. Wir waren beide 14.

Welchen Beruf haben Vater und Mutter ausgeübt?
Mutter Erzieherin, Vater Korbmacher.

Gibt es für Sie in der Sportberichterstattung ein Leitmedium?
Natürlich ist die FAZ unverzichtbar und ich hoffe, dass der geschätzte Kollege Roland Zorn vielleicht doch noch eine Möglichkeit findet, irgendwie zu verlängern. Darüber hinaus bemühen wir uns, uns - in aller Bescheidenheit - mit der deutschlandweit einzigartigen Zeitungskooperative namens "G14" Schritt für Schritt nach vorne zu bewegen.

Wo beziehungsweise von wem haben Sie für den Beruf am meisten gelernt?
Drei Namen - drei hervorragende Journalisten: Hans-Reinhard Scheu (ehemals SWF/SWR), Klaus Grundgeiger (Ex-Sportchef Stuttgarter Zeitung) und natürlich der wunderbare Ex-BamS-Sportchef Bodo E. Müller. Dazu bewundere ich die große Gelassenheit von Oliver Schraft, Mediendirektor des VfB Stuttgart.

Worüber berichten Sie besonders gern?
Obwohl ich bis auf Schlittenhunderennen und Eisstockschießen fast die gesamte Palette durch habe: über Fußball, Fußball, Fußball.

Ihre größte sportliche Leistung?
Als Mannschaftssportler: Co-Kapitän des unbesiegten niedersächsischen Oberstufenmeisters im Schul-Fußball, der Arnoldi-Schule Göttingen. Der andere "Captain" war der eingangs erwähnte Ex-Bundesliga-Profi Lothar Sippel. Als Einzelkämpfer: Platz 476 unter gut 30.000 Startern beim New-York-Marathon.


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