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Frühjahr 2010
Jürgen Löhle: Kochen, Rennrad fahren, Gitarre spielen Seite 1 von 2
Was Ihr Berufswunsch als Kind?
Irgendein Job bei Lego, damit ich endlich genug Steine hätte, um den höchsten Turm im Dauerwettbewerb mit meinen Freunden zu bauen.
Ihre Lieblingsfächer in der Schule?
Sport, deutsch und, Tatsächlich, Musik.
Ihre erste journalistische Aufgabe?
30 Zeilen plus Bild für die Filder-Zeitung über die Eröffnung einer Bowling-Bahn in Stuttgart-Möhringen. Die Anlage gibt es heute trotzdem noch.
Welchen Beruf haben Vater und Mutter ausgeübt?
Mein Vater war Möbelspediteur, meine Mutter hielt alles andere am laufen.
Gibt es für Sie in der Sportberichterstattung ein Leitmedium?
Mehrere: FAZ und Süddeutsche für überregionale Themen, die Stuttgarter Zeitung für das tägliche, weil sie nicht mit ihrer Klientel in einem Boot sitzt und Jens Weinreichs Homepage in Sachen Sportpolitik
Wo beziehungsweise von wem haben Sie für den Beruf am meisten gelernt?
Ich hatte zehn prägende Jahre bei der Stuttgarter Zeitung. Von Hans Blickensdörfer die Lust, über das reine Geschehen hinaus zu schreiben, von Josef-Otto Freudenreich die zähe Recherche und von Horst Walter die Organisation einer Redaktion.
Worüber berichten Sie besonders gern?
Über außergewöhnliche Menschen im Sport.
Ihre größte sportliche Leistung?
Ich habe den Mont Ventoux mit dem Rennrad bezwungen ohne abzusteigen.
Welche Begabung hätten Sie gern?
Interviews führen können wie Arno Luik, Kochen wie Vincent Klink.
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